Tipps zu Linux für Anfänger und Von-Windows-Umsteiger

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Im Folgenden sind in Kurzform einige Details zu Knoppix, zur Installation von SuSE-Linux und zur Kommunikation mit Windows aufgelistet.



Inhalt

  1. Knoppix Linux, c't-Edition
  2. Installation von SuSE Linux 7.x und 8.x
  3. Netzwerk
  4. File Sharing, SMB, Samba
  5. Umgebungsvariablen, PATH, profile.local
  6. Linux-Verzeichnisbaum
  7. Kommandozeile
  8. Kommandosequenz zum komprimierten Kopieren auf Diskette
  9. Zusatzprogramme (Übersicht, vi, VNC, Apache)
  10. Weiterführende Informationen


Knoppix Linux, c't-Edition

Knoppix ist eine komplett von CD lauffähige Zusammenstellung von GNU/Linux-Software mit automatischer Hardwareerkennung. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Knoppix ist Open Source und frei erhältlich (GPL).

Weiteres zu Knoppix siehe:

Es folgen einige Bemerkungen zur Knoppix c't-Edition (meistens zur Version 3.4 aus c't 2004/04):

Falls es Probleme mit der Knoppix-CD gibt, zum Beispiel wenn der Netzwerkzugriff nicht funktioniert, hilft auf einigen PCs, wenn im PC-BIOS-Setup umgeschaltet wird auf 'Fail Save Optionen'. Besteht der Verdacht, dass die Knoppix-CD beschädigt ist, sollte die CD beim Booten mit der Boot-Option 'knoppix testcd' überprüft werden (dauert).

Der 'KDE'-Desktop wird (in der Defaulteinstellung) ohne Doppelklicks bedient.

Passwörter sind sowohl für den Standardbenutzer 'knoppix' als auch für 'root' deaktiviert ('su' funktioniert nicht). Werden 'root'-Rechte gebraucht, gibt es drei Möglichkeiten: Es kann das jeweilige Programm mit dem Vorsatz 'sudo ' gestartet werden, es kann die Root-Shell im KDE-Startmenü verwendet werden oder der Benutzer wird im Kommandozeilenfenster gewechselt mit 'sudo su' bzw. 'sudo su -' (mit ' -': mit Ausführen der Superuser-Login-Skripte) ('sudo' steht für 'Superuser do'). Wollen Sie X11-Programme als Superuser aus der Textkonsole heraus starten, muss vorher mit 'export DISPLAY=:0' die Umgebungsvariable 'DISPLAY' gesetzt werden.

Auf der Knoppix-Website und auch im c't-Artikel "Geschüttelt und gerührt, Knoppix auf Festplatte installieren", Heft 5/2003, wird erklärt, wie die Knoppix c't-Edition auf Festplatte installiert werden kann.

Mit dem Programm 'K3b' können CD-R/RWs und DVDs gebrannt werden.

Festplatten, CD-Laufwerke und USB-Memory-Sticks:

  1. Solange die Laufwerke nicht 'gemounted' sind (im Filesystem angemeldet und eingebunden), sind im Konqueror keine Laufwerksinhalte sichtbar.
  2. Das 'Mounten' erfolgt am einfachsten per Mausklick auf die entsprechenden Desktop-Icons (z.B. 'Hard Disk Partition [hda1]'). Dann werden auch gleich die Inhalte dieses Laufwerks im Konqueror angezeigt.
  3. Sind alle Laufwerke gemounted, erhalten Sie folgendermaßen eine dem Windows-Explorer ähnliche Darstellung, bei der Sie bequem zwischen den Laufwerken umschalten können:
    Klicken Sie im Konqueror in der senkrechten Iconleiste auf das zweite Icon von unten (roter Ordner), um das 'Wurzelverzeichnis' zu öffnen und klicken Sie auf das [+]-Zeichen vor 'mnt' (oder geben Sie als Adresse 'file:/mnt' ein).
  4. Festplatten-Partitionen werden unter '/mnt/hd...' bzw. '/mnt/sd...' und USB-Memory-Sticks unter '/mnt/sd...' gemountet.
    USB-Memory-Sticks werden normalerweise automatisch gemountet. Falls nicht, können sie mit dem 'mount'-Kommando gemountet werden, z.B. 'mount /dev/sda1 /mnt/test'. Funktioniert der USB-Memory-Stick nicht, testen Sie andere USB-Anschlüsse.
  5. Defaultmäßig ist nur lesender Zugriff möglich. NTFS-Partitionen können nur gelesen werden (außer mit dem Programm Captive, siehe c't 2004/04, S.200). Für FAT-Partitionen (auch USB-Stick) kann im Kontextmenü des Desktop-Icons Schreibzugriff ermöglicht werden (rechte Maustaste | 'Lese-/Schreibmodus ändern').
  6. Vorsicht: Eingelegte Disketten und eingesteckte USB-Memory-Sticks dürfen nicht entfernt werden, solange sie gemounted sind!

Zur Überprüfung einer Netzwerkverbindung dienen folgende Kommandos:

  1. Öffnen Sie ein Kommandozeilenfenster ("Konsole", Shell, Bash), indem Sie unten in der Taskleiste auf das Muschelicon klicken, und geben Sie folgende Kommandos ein (ohne die Hochkommas):
  2. 'ifconfig':
    Außer zu 'lo' (localhost) müssen auch Daten zu 'eth...' erscheinen. Liegt dessen IP-Adresse in einem sinnvollen Bereich (z.B. 192.168...)?
  3. 'route -n':
    Wenn es im Netzwerk einen Router oder ein Gateway gibt, muss dessen IP-Adresse erscheinen.
  4. 'ping <IpAdresseEinesAnderenPCs>':
    Ermitteln Sie die IP-Adressen (auf Linux-PCs mit 'ifconfig' und auf Windows-PCs mit 'ipconfig') des eigenen und eines vernetzten PCs. Testen Sie die Verbindung von beiden Rechnern aus mit 'ping <IpAdresseDesAnderenPCs>' (unter Linux wird 'ping' mit 'Strg+C' beendet). Eventuell müssen Sie Firewalls deaktivieren.

Zur Aktivierung einer WLAN-Netzwerkverbindung sind meistens folgende Schritte erforderlich (mit 'K' ist das K-Starticon unten links gemeint):

  1. 'K' | 'KNOPPIX' | 'Netzwerk/Internet' | 'Funklan konfigurieren' | unter 'ESSID' den Netznamen eingeben | weitere Dialoge im Zweifelsfall mit OK bestätigen
  2. 'K' | 'KNOPPIX' | 'Netzwerk/Internet' | 'Netzwerkkarte konfigurieren' | Netzwerkkarte auswählen (z.B. 'eth0') | 'DHCP Broadcast ... benutzen'
  3. Prüfen Sie die Netzwerkverbindung mit den oben genannten Kommandozeilenbefehlen 'ifconfig', 'route -n' und 'ping ...'

Freigaben vernetzter Rechner erreichen Sie am einfachsten so:

  1. Starten Sie den Konqueror und geben Sie in dessen Adresszeile folgendes ein (ohne die Hochkommas):
    'smb:/'   Anzeige der Windows-Arbeitsgruppen und -Domänen im LAN.
    'smb://<Arbeitsgruppenname>'   Anzeige der Rechner in dieser Arbeitsgruppe.
    'smb://<Computername>'   Anzeige der Freigaben dieses PCs.
    'smb://<Computername>/<Freigabename>'   Anzeige (und Bearbeitung) der Inhalte dieser Freigabe.
  2. Um Dateien zu kopieren, starten Sie den Konqueror am besten ein zweites Mal, tragen als Adresse 'file:/mnt' ein (wie oben beschrieben), verzweigen auf das gewünschte Laufwerk und Verzeichnis, markieren die gewünschten Dateien, und kopieren sie mit 'Strg+C' im Quell-Konqueror-Fenster und mit 'Strg+V' im Zielverzeichnis des anderen Konqueror-Fensters.

Alternativ können Sie auch ein freigegebenes Verzeichis eines anderen vernetzten Computers mounten:

  1. Prüfen Sie die Netzwerkverbindung mit den oben genannten Kommandozeilenbefehlen 'ifconfig', 'route -n' und 'ping ...'
  2. Öffnen Sie ein Kommandozeilenfenster (Muschelicon) und geben Sie ein:
      sudo su
      smbmount //<IpAdresseDesAnderenPCs>/<FreigabeName> /mnt/test
      konqueror &
  3. Verwenden Sie nicht einen über die Icons des KDE gestarteten Konqueror, sondern nur den aus dem Kommandozeilenfenster wie beschrieben gestarteten, damit er die notwendigen Rechte hat.
    Geben Sie im Konqueror als Adresse 'file:/mnt/test' ein. Sie sehen den Inhalt des Freigabeverzeichnisses des anderen vernetzten PCs und können Dateien dorthin kopieren.
  4. Falls nicht, überprüfen Sie:
    Hat 'ping <IpAdresseDesAnderenPCs>' funktioniert (sonst Netzwerk überprüfen)?
    Ist '<FreigabeName>' eine gültige Freigabe auf dem anderen PC, gibt es dort Schreibrechte oder verhindert eine Firewall den Zugriff?
    Gibt es das Verzeichnis '/mnt/test' auf dem Knoppix-PC (sonst erstellen Sie ein solches Verzeichnis)?

Sie können auch Dateien per HTTP übertragen:

  1. Prüfen Sie die Netzwerkverbindung mit den oben genannten Kommandozeilenbefehlen 'ifconfig', 'route -n' und 'ping ...'
  2. Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass Ihr Laufwerk 'hda1' heißt. Benutzen Sie nicht den Konqueror aus der unteren Iconleiste, sondern klicken Sie auf dem Knoppix-Desktop auf das Icon 'Hard Disk Partition [hda1]'.
  3. Klicken Sie im Konqueror in der senkrechten Iconleiste auf das zweite Icon von unten, um das 'Wurzelverzeichnis' zu öffnen und klicken Sie auf die [+]-Zeichen vor 'mnt' und 'hda1' (oder geben Sie als Adresse 'file:/mnt/hda1' ein).
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf 'hda1' und wählen Sie:
    'Eigenschaften...' | 'Freigabe'/'Sharing' | 'Miniprogramm starten'/'Start Applet' | 'Share this directory on the web' | 'Listen port' = '8001' | 'Bandwith limit' = '10000kB/s' | 'OK'.
  5. Auf dem anderen vernetzten Rechner starten Sie den Webbrowser, geben als URL-Adresse 'http://<IpAdresseDesKnoppixPCs>:8001' ein, klicken im Webbrowser mit der rechten Maustaste auf die zu kopierende Datei und wählen 'Link-Ziel speichern unter...' bzw. 'Ziel speichern unter...'.


Installation von SuSE Linux 7.x und 8.x

SuSE Linux 7.x und 8.x gibt es in zwei Ausführungen: Personal und Professional. Letztere enthält zusätzliche Pakete für Netzwerk- und Server-Dienste sowie Entwicklungswerkzeuge und erweiterte Know-how-Handbücher.

Ein sehr rudimentäres Linux kann im Extremfall so installiert werden, dass es von Diskette gestartet werden kann. Eine normale Linux-Installation inklusive grafischer Benutzeroberfläche und Office-Programmen belegt etwa 1,5 GByte. Werden sehr viele Module benötigt, können alleine mit den üblichen Linux-Distributions-CDs mehr als 6 GByte installiert werden.

Falls mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner installiert werden sollen, empfiehlt es sich in der Regel, zuerst die anderen und erst danach Linux zu installieren. Der Linux-Bootmanager 'lilo' (Linux Loader) wird normalerweise im MBR (Master Boot Record) der Festplatte installiert. Soll er nicht der primäre Boot-Manager sein, kann er auch im LBR (Logical Boot Record) einer anderen Partition installiert werden. Wird '/etc/lilo.conf' von Hand geändert, muss anschließend 'lilo' aufgerufen werden.

Um SuSE-Linux zu installieren, muss entweder von der SuSE-CD oder bei eingelegter SuSE-CD von der SuSE-Boot-Diskette gebootet werden. Eventuell muss dafür im Rechner-BIOS-Setup die Boot-Reihenfolge geändert werden.
Ist die SuSE-Boot-Diskette nicht vorhanden, kann sie mit der SuSE-CD erzeugt werden:
  DOS/Windows
('e:' ist CD-ROM-Laufwerk)
   e:\dosutils\rawrite\rawrite.exe e:\disks\bootdisk
  Linux   cd /whereCDisMounted/disks
dd if=./myBestBootImageAccordingToReadme of=/dev/fd0u1440

Bei der Installation von SuSE 7.x sollte bei der "Software-Auswahl" das "Standard-System" mit "Kernel 2.4" gewählt werden.
Installationen unter SuSE-Linux werden entweder mit dem Text-basierten 'YaST' oder mit dem grafischen 'YaST2' durchgeführt.
Nach späteren Änderungen mit 'YaST' oder in den Konfigurationsdateien muss eventuell anschließend 'SuSEconfig' aufgerufen werden, um die Änderungen korrekt zu übernehmen.

Bei Problemen gibt es Hilfe mit einigen unten aufgeführten Kommandozeilenprogrammen und den unten aufgeführten Internet-Links.


Netzwerk

/etc/rc.config SuSE 7.x:
'/etc/rc.config' ist die wichtigste Konfigurationsdatei. Wenn möglich, sollte sie nicht direkt manuell geändert werden, sondern mit Tools, z.B. mit 'YaST'. Wird sie doch direkt geändert, muss meistens anschließend die Änderung mit 'SuSEconfig' übernommen werden.
/etc/sysconfig SuSE 8.x:
Im Verzeichnis '/etc/sysconfig' finden Sie viele wichtige Konfigurationsdateien.
YaST
 | Administration
 | Netzwerk konfigurieren
SuSE 7.x:
'Netzwerk Grundkonfiguration': IP-Adresse und Netmask.
'Rechnernamen ändern': Rechnername und Domainname (dürfen nicht leer sein).
YaST2
 | Netzwerk/Basis
 | Konfig. Netzwerkkarte
SuSE 8.x:
'Konfigurieren...', 'Bearbeiten...', 'Bearbeiten': IP-Adresse und Netmask.
'Rechnername und Nameserver': Hostname und Domainname (dürfen nicht leer sein).
ifconfig Zeigt Netzwerkeinstellungen an (ermöglicht auch Änderungen, z.B. Einstellen der IP-Adresse des Rechners, aber Änderungen harmonieren nicht immer mit 'YaST').
hostname Ausser mit 'YaST' kann der Rechnername auch mit 'hostname' angezeigt und eingestellt werden (ohne Parameter: Anzeige des aktuellen Namens; mit Parameter: Ändern des Rechnernamens).
route -n Hiermit kann überprüft werden, ob eine Default-Routing-Eintrag vorhanden ist. Dieser ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie über einen ans LAN angeschlossenen Router ins Internet wollen. Fehlt der Default-Routing-Eintrag, kann er mit folgendem Befehl ergänzt werden (ersetzen Sie '192.168.0.254' durch die IP-Adresse Ihres Gateway-Routers und gegebenenfalls 'eth0' durch die passende Netzwerkkarte):
route add default gw 192.168.0.254 eth0
ping <IpAdresseAndererPC> Beide Rechner, die miteinander kommunizieren sollen, müssen gegenseitig per 'ping'-Kommando erreichbar sein (mit 'Strg+C' abbrechen).


File Sharing, SMB, Samba

Die Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Windows-Netzwerke funktioniert per SMB (Server Message Block). SMB ist ein auf NetBIOS basierendes LAN-Protokoll. Damit Linux-Rechner daran teilhaben können oder solche Dienste anbieten können, werden mit Samba SMB-Dienste eingerichtet. Samba ist nicht unbedingt standardmäßig installiert und muss eventuell nachinstalliert werden (SuSE 8.x: 'YaST2' | 'Software installieren' | Gruppe 'Produktivität/Netzwerk/Samba' | Pakete 'samba' + 'samba-client').
Voraussetzung für Samba sind korrekte Netzwerkeinstellungen. Die 'YaST'-'Netzwerk-Grundkonfiguration' und 'ifconfig' müssen die gleiche IP-Adresse anzeigen und der 'YaST'-'Rechnername' und der von 'hostname' angezeigte Name müssen übereinstimmen ('YaST', 'ifconfig' und 'hostname': siehe oben). Der Rechner muss per 'ping'-Kommando von einem fremden Rechner aus erreichbar sein und umgekehrt.
Wichtig sind korrekte Einträge in der Konfigurationsdatei '/etc/samba/smb.conf' (bzw. '/etc/smb.conf'). 'smb.conf' wird am einfachsten direkt editiert. Sie kann auch per 'SWAT' (Samba Web Administration Tool) eingestellt werden (in Konqueror die URL 'http://localhost:901' eingeben).
Genauere Anleitungen zu Samba und zur 'smb.conf' erhalten Sie über das Kommando 'man smb.conf' und finden Sie unter http://de.samba.org/samba/samba.html, .../docs, http://www.linux.org/docs/ldp/howto/SMB-HOWTO.html und http://www.linux-praxis.de/linux3/samba.html.
'smb.conf' kann u.a. z.B. folgende Einträge beinhalten (hier nur unvollständige Auszüge):
[global]
workgroup = Arbeitsgruppe
guest account = nobody
security = share
; encrypt passwords = yes
; interfaces =
  192.168.0.13/255.255.255.0
Als 'workgroup' sollte die gleiche wie bei den Windows-Rechnern eingetragen sein.
Der 'guest account' kann sich ohne Passwort einloggen (wenn ein Share das erlaubt).
Mit 'security' wird die Art der Freigabe definiert:
   'security = share': Freigaben mit fest zugeordneten Freigabepasswörtern
(oder Gast-Accounts ohne Passwort),
   'security = user': Freigaben abhängig vom Benutzer,
   'security = server':  Authentifizierung des Benutzers über einen anderen Server.
Das Semikolon vor 'encrypt passwords = yes' muss entfernt werden, wenn das Passwort zur Authentifizierung verschlüsselt übertragen werden soll, was für neuere Windows-Versionen erforderlich ist. Zusätzlich muss dann entweder die Authentifizierung über einen anderen Server laufen oder in der Datei '/etc/smbpasswd' müssen die Benutzerinformationen hinterlegt sein (erzeugt z.B. mit 'smbpasswd -a Username').
Falls vor 'interfaces = ...' kein Semikolon steht, müssen korrekte Werte eingetragen sein.
[ShareForAll]
comment = Free Sharing
path = /home/public
public = yes
writable = yes
browseable = yes
Share-Verzeichnis für alle mit allen Rechten.
Um Samba einzurichten und zu benutzen, gibt es einige wichtige Kommandos:
/usr/bin/testparm Nach jeder Änderung der 'smb.conf' sollten die Einträge durch Aufruf von 'testparm' überprüft werden (und muss das 'smb'-Skript gestoppt und neu gestartet werden, s.u.).
mkdir /home/public
chmod -R 777 /home/public
Damit wirklich von anderen Rechnern aus in das Share-Verzeichnis (hier: '/home/public') geschrieben werden kann, muss das Verzeichnis existieren und Schreibrechte erhalten.
ping <IpAdresseAndererPC> Beide Rechner, die miteinander kommunizieren sollen, müssen gegenseitig per 'ping'-Kommando erreichbar sein (mit 'Strg+C' abbrechen).
ps -ef | grep -i mbd Wenn 'smbd -D' und 'nmbd -D' angezeigt werden, läuft Samba. Samba besteht hauptsächlich aus den zwei Daemons 'smbd' (Samba-Server) und 'nmbd' (übersetzt NetBIOS-Namen in IP-Adressen und führt Browse-Liste der Shares).
/etc/init.d/smb start
/etc/init.d/smb stop
'smb' ist ein Skript um Samba temporär zu starten und zu stoppen (z.B. für Testzwecke)
(statt in '/etc/init.d/' kann sich das 'smb'-Skript auch in '/sbin/init.d/' befinden).
START_SMB="yes" SuSE 7.x:
Damit Samba bei jedem Booten automatisch gestartet wird, musste früher die Konfigurationsdatei '/etc/initd.conf' erweitert werden. Einfacher geht es über den Eintrag 'START_SMB="yes"' in der '/etc/rc.config'. Dieser Eintrag wird am komfortabelsten per "YaST | Administration des Systems | Konfigurationsdatei verändern | START_SMB" auf "yes" gesetzt.
insserv /etc/init.d/smb SuSE 8.x:
Damit Samba bei jedem Booten automatisch gestartet wird, müssen symbolische Links auf das Samba-Start/Stopp-Skript gesetzt werden.
/var/log/samba/log.?mbd
/var/log/log.smb
Bei Problemen sollten die Log-Dateien inspiziert werden.
Um auf Windows-Rechnern freigegebene Verzeichnisse von einem Linux-Rechner zu erreichen, können sie in das Linux-Filesystem integriert werden (mounten):
smbmount
 //MeinPcName/MeineFreigabe
 /mnt
 [-o username=BenutzerName]
'MeinPcName' ist der Computername des Windows-PCs (kann auch IP-Adresse sein),
'MeineFreigabe' ist der Freigabename/Share-Name,
'/mnt': in diesem Verzeichnis erscheint das gemountete Verzeichnis (das entsprechende Verzeichnis muss vorher angelegt werden),
'-o username=BenutzerName' kann normalerweise entfallen.
df Anschließend kann man sich mit 'df' die gemounteten Geräte anzeigen lassen.
mount -t smbfs
 -o username=BenutzerName,
    password=Geheim
 //MeinPcName/MeineFreigabe
 /mnt
Alternatives Mount-Kommando
(zwischen 'username=...,' und 'password=...' kein Leerzeichen).
smbclient
 //MeinPcName/MeineFreigabe
 -U login
Weiteres alternatives Mount-Kommando
('-U login' ist optional).
LinNeighborhood Um auf Windows-Rechnern freigegebene Verzeichnisse und Drucker von einem Linux-Rechner aus leichter zu finden, kann das Programm 'LinNeighborhood' installiert und aufgerufen werden.


Umgebungsvariablen, PATH, profile.local

set | less
set | grep -i java
'set | less' zeigt alle Umgebungsvariablen (Environment) an (mit Leertaste weiter, mit 'q' beenden).
'set | grep -i java' zeigt alle Einträge an, in denen 'java' vorkommt.
echo $PATH So werden einzelne Einträge (hier die 'PATH'-Variable) angezeigt (oder stehen in Skripten zur Verfügung).
PATH=MeinZusatzPfad:$PATH
export PATH
Ein temporäres Umstellen der Umgebungsvariablen nur für das aktuelle Kommandozeilenfenster und dessen Tochterprozesse ist recht einfach.
PATH=`echo $PATH|sed
  's|:/usr/lib/java/bin
    |:/usr/java/j2sdk/bin|'`
Soll in der 'PATH'-Variable nicht nur etwas vorangestellt oder angehängt werden, sondern ein Pfadbestandteil ausgetauscht werden, bietet sich das 'sed'-Kommando an. Hier wird ':/usr/lib/java/bin' durch ':/usr/java/j2sdk/bin' ersetzt. Bitte beachten: Anders als hier dargestellt, muss alles in einer Zeile stehen und darf nur nach 'echo' und nach 'sed' ein Leerzeichen enthalten sein. Beachten Sie bitte auch die unterschiedlichen Hochkommas ' und `.
JAVA_HOME=/usr/java/j2sdk
export JAVA_HOME
PATH=`echo $PATH|sed
  's|:/usr/lib/java/bin
    |:/usr/java/j2sdk/bin|'`
export PATH
Eine dauerhafte Umstellung der Umgebungsvariablen ist etwas komplizierter und muss je nach Linux-Distribution unterschiedlich erfolgen. Unter SuSE Linux 7.x/8.x wird im Verzeichnis '/etc' eine neue Datei mit dem Namen 'profile.local' und zum Beispiel mit nebenstehendem Inhalt erzeugt.
Genaueres finden Sie zum Beispiel unter:
http://www.linux-user.de/ausgabe/2001/02/088-bash/bash-conf.html.
/etc/rc.config
/etc/sysconfig
Viele grundsätzliche Konfigurationen werden für SuSE 7.x in der Datei '/etc/rc.config' und für SuSE 8.x in den Dateien unter '/etc/sysconfig' eingestellt. Zum Beispiel kann in der Datei 'keyboard' der Numlock aktiviert werden (KBD_NUMLOCK="yes").
kcontrol Weitere grundsätzliche Konfigurationen können im 'KDE-Kontrollzentrum' eingestellt werden. Zum Beispiel kann unter 'Index' | 'Angeschlossene Geräte' | 'Tastatur' | 'Erweitert' | 'Zahlenblocksperre' | 'Einschalten' der Numlock für KDE aktiviert werden.


Linux-Verzeichnisbaum

/ Root (Wurzel).
/bin Systemprogramme.
/boot Programme für den Systemstart, z.B. 'lilo'-Dateien.
/dev Gerätetreiber.
/etc Konfigurationsdateien, z.B. 'rc.config' bzw. unter '/etc/sysconfig', sowie Boot-Skripte unter '/etc/init.d'.
/home Heimatverzeichnisse der Benutzer.
/lib Shared System-Libraries.
/mnt Mount-Verzeichnis.
/proc Dateien des virtuellen Prozess-Dateisystems für Hardware-Informationen.
/opt Optionale Erweiterungspakete (jeweils in Unterverzeichnissen), z.B. KDE, Netscape oder Tomcat.
/root Home-Verzeichnis des Super-Users 'root'.
/sbin Ausführbare Dateien für den Super-User 'root', wie z.B. 'fdisk' oder 'fsck'.
/tmp Temporäre Dateien.
/usr Unix System Ressources (hat nichts mit 'User' zu tun).
Anwendungen und Dateien, die nicht für Systemverwaltung benötigt werden, z.B. Manuals, HowTo-Beschreibungen, X Window, Midnight Commander und Java J2SE.
/var Variable Daten. Z.B. Log-Dateien unter '/var/log'.


Kommandozeile

Hilfe im Internet Unter den unten genannten Internet-Adressen gibt es reichhaltige Unterstützung.
hilfe Unter SuSE Linux startet die Eingabe von 'hilfe' auf der Kommandozeile die lokale SuSE Hilfe. Anders als die anderen Hilfen ist diese Hilfe hauptsächlich zur Anzeige in grafischen Browsern konzipiert. Sie kann auch im Browser über die URL file:/usr/share/doc/susehilf/index.html erreicht werden. Einige Funktionen stehen nur bei installiertem und aktivem lokalen Web-Server (Apache) zur Verfügung.
man MeinBegriff
info MeinBegriff
whatis MeinBegriff
apropos MeinBegriff
Hilfstexte zu einem Suchbegriff (ähnlich DOS-'help')
(längere Texte: mit Leertaste weiter, mit 'q' beenden).
meinprogramm --help Viele Kommandozeilenprogramme zeigen mit dem Parameter '--help' einen Hilfstext (z.B. 'ls --help', 'tar --help', 'ps --help').
/usr/share/doc/howto
/var/log
Das 'howto'-Verzeichnis beinhaltet HowTo-Beschreibungen.
Das 'log'-Verzeichnis beinhaltet Log-Dateien, die im Fehlerfall hilfreich sein können.
Tab-Taste Während der Kommando- und insbesondere Verzeichnispfad-Eingabe werden angefangene Eingaben mit der Tabulator-Taste vervollständigt (falls mehrdeutig: Tab-Taste zweimal betätigen für Auswahl).
history Zeigt bisherige Kommandos.
find / -iname MeineDatei
find / -iname "*xyz*"
find . -name "web.xml"
Sucht Datei ("*xyz*" sucht nach Dateinamen, in denen xyz vorkommt).
grep -i xyz MeineDateien Sucht Ausdrücke in Textdateien.
diff Datei1 Datei2 Unterschiede in Textdateien anzeigen.
cat MeineDatei
less MeineDatei
vi MeineDatei
cat: Datei anzeigen (ähnlich DOS-'type'),
less: darin blättern (komfortabler als 'more'),
vi: bearbeiten (siehe unten) (Datei bearbeiten geht komfortabler im Konqueror mit rechte Maustaste | 'Open With' | 'Text Editor' oder 'Advanced Editor'. Achtung: 'Text Editor' macht eventuell ungewollte Zeilenumbrüche, die manchmal Skripte durcheinanderbringen, dann ist 'Advanced Editor' besser!).
tail -200 MeineDatei
tail -f log/oc4j.log
tail -200 ...: die letzten 200 Zeilen der Datei anzeigen,
tail -f ...: fortlaufend neu hinzugefügte Dateiinhalte anzeigen.
ls -l Verzeichnisinhalt auflisten (ähnlich DOS-'dir') (aber ohne '.*'-Konfigurationsdateien).
'ls -la' zeigt alle Dateien (auch '.*'-Konfigurationsdateien).
'ls -la | less' zeigt Dateien seitenweise (mit Leertaste weiter, mit 'q' beenden).
'ls -ltr' zeigt neueste Dateien zu unterst.
cp QuellDatei ZielDatei Datei kopieren (ähnlich DOS-'copy').
'cp -a' kopiert ganzes Verzeichnis.
mcopy MeineDatei a: Datei so auf Diskette kopieren, dass sie unter DOS/Windows gelesen werden kann.
Weitere 'mtools' sind: 'mdir', 'mdel', 'mcd', 'mmd', 'mrd' und 'mformat'.
rm MeineDatei Datei löschen (remove) (ähnlich DOS-'del').
'rm ./*' löscht alle Dateien des aktuellen Verzeichnisses ohne Unterverzeichnisse und außer Konfigurationsdateien ('.*').
'rm -r MeinVerzeichnis' löscht Directory inklusive aller Subdirectories (rekursiv) (ähnlich DOS-'deltree').
mv AlterName NeuerName Datei umbenennen oder verschieben (move) (teilweise ähnlich DOS-'rename').
cd MeinVerzeichnis Directory wechseln (change directory) (z.B. 'cd /etc').
'cd ohne Parameter wechselt ins Home-Verzeichnis.
mkdir MeinVerzeichnis Neues Verzeichnis anlegen (make directory) (ähnlich DOS-'md').
rmdir MeinVerzeichnis Verzeichnis entfernen (remove directory) (ähnlich DOS-'rd').
chmod -v 755 MeineDatei 'chmod' vergibt Rechte (change mode). Z.B. macht '755' Datei ausführbar.
(Geht auch im Konqueror mit "rechte Maustaste | Properties | Permissions".)
chown, chgrp 'chown' ändert den Besitzer der Datei. 'chgrp' ändert die Gruppe des Besitzers.
file MeineDatei Überprüfen, um welche Art von Datei es sich handelt (z.B. Binär-Programm, Shell-Skript, ASCII-Text).
sh MeineSkriptDatei Shell-Skript ausführen.
rpm -i MeineRpmDatei.rpm rpm-Datei installieren (ursprünglich Red Hat Package, unter Linux (auch unter SuSE) übliches Dateiformat für Software-Installationspakete).
'rpm -qa' zeigt alle installierten Pakete.
'rpm -qa | grep -i postgres' zeigt alle installierten Pakete mit postgres im Namen.
tar -xvf MeinArchive.tar
tar -xvzf MeinArchive.tar.gz
Entpackt mit 'tar' zusammengefügte Dateien ('.tar' ist nur gepackt, '.tar.gz' und '.tgz' sind mit 'gzip' komprimierte Dateien, die mit gunzip entzippt werden) (Name 'tar' ursprünglich von 'Tape Archive').
ln -s
 /opt/MeinProgrammVersion123
 /opt/MeinProgramm
Symbolischen Link setzen.
printenv Zeigt aktuelle Umgebungsvariablen (Environment-Variablen).
PATH=$PATH:MeinPfad
export PATH
echo $PATH
PATH erweitern.
Der Doppelpunkt (':') trennt Pfade (wie ';' unter Windows).
mount MeinDevice MeinDir
mount /dev/fd0 /floppy
mount /dev/hdc /cdrom
mount -t vfat /dev/hda1
      /mnt/windows
Einbinden von File-Systemen von Geräten (mounten).
umount MeinDevice
umount /mnt
umount /floppy
Achtung, wichtig: Anders als bei DOS/Windows muss ein Datenträger (z.B. Diskette) immer mit 'umount' freigegeben werden, bevor er aus dem Laufwerk entfernt wird!
df Zeigt Speicherplatz auf File-System-Devices (z.B. Festplatten und mounted Geräte) (disk free).
du Zeigt Gesamtspeicherverbrauch aller Dateien inklusive Unterverzeichnisse im aktuellen verzeichnis an ('-a': einzelne Dateigrößen, '-h': menschenlesbar, '-s': Summe).
free Zeigt genutzten Arbeitsspeicher.
pwd Zeigt aktuelles Verzeichnis (print working directory).
ps -f Zeigt Prozesse an (process status) (Hilfe mit 'ps --help').
'ps -ef | less' zeigt alle Prozesse an (mit Leertaste weiter, mit 'q' beenden).
'ps -ef | grep -i MeinProgramm' prüft, ob ein bestimmtes Programm läuft.
'ps -auxw | less' zeigt zusätzliche Informationen.
'pstree' zeigt Prozess-Beziehungen.
MeinProgramm & Startet das Programm im Hintergrund.
startx Startet grafische Benutzeroberfläche (X Session).
kill Prozesse beenden.
reboot
halt
Shutdown.
su Benutzer-Login wechseln.
passwd Passwort ändern.
lpr -PMeinDrucker MeineDatei Datei ausdrucken.
reset Falls im Kommandozeilenfenster durch ungeschickte Kommandos (aus Versehen) der Zeichensatz umgeschaltet wurde, kann hiermit zurückgeschaltet werden (auch wenn dabei beim Tippen falsche Zeichen erscheinen).
history > history.txt Alle bisher im Kommandozeilenfenster eingetippten Kommandos können so in eine Textdatei kopiert werden.


Kommandosequenz zum komprimierten Kopieren auf Diskette

Es folgt ein beispielhafte Kommandosequenz zum komprimierten Kopieren auf Diskette. Die verwendbaren Kommandos und deren Syntax kann je nach Linux-Version etwas unterschiedlich sein. Die folgenden Kommandos funktionieren z.B., wenn mit der c't-CD "software kollektion 4/2003, c't 20/2003" gebootet wurde und der Virentest durchlaufen wurde.
Alt+F2   (bzw. 'Strg+Alt+F2') Umschalten auf anderes Kommandozeilenfenster.
cd /tmp/av Wechsel in gewünschtes Verzeichnis.
ls -l Anzeige der Dateien und Unterverzeichnisse.
grep -i MeinSuchWort
  MeineDateien*.* | more
Nach Wörtern in Textdateien suchen (z.B. 'grep -i infect report.* | more') (mit 'q' beenden).
cat MeineDatei.txt | more Textdatei anzeigen (mit 'q' beenden).
mount /dev/fd0 /mnt Diskettenlaufwerk mounten.
df Anzeige der gemounteten Geräte.
ls /mnt -l Inhalt der Diskette ansehen.
rm /mnt/* Achtung: Löscht alles auf gemountetem Verzeichnis.
gzip -c MeineDatei.txt
  > /mnt/Datei.gzip
Datei komprimieren und auf Diskette kopieren.
bzip2 -c MeineDatei.txt
  > /mnt/Datei.bzip2
Alternatives Komprimier- und Kopierkommando.
ls /mnt -l Inhalt der Diskette überprüfen.
umount /mnt Wichtig: Diskette unbedingt 'umounten'!
Alt+F1   (bzw. 'Strg+Alt+F1') Zurückschalten auf vorheriges Kommandozeilenfenster.


Zusatzprogramme

Viele Programme lassen sich von den Installations-CDs der Linux-Distributionen installieren, viele weitere können per Internet geladen werden.
Das Beenden oder Abbrechen von Unix-Programmen geschieht oft (wenn nichts anderes angegeben ist) mit 'Strg+C', 'q' oder '\q'.
KDE K Desktop Environment, grafische Benutzeroberfläche, siehe http://www.kde.de und http://www.kde.org.
Konqueror Dateimanager und Webbrowser.
Samba File Sharing, Dateiaustausch mit Windows-Rechnern per SMB-Protokoll, siehe oben Samba.
mc Midnight Commander, erleichtert das Datei-Handling (ähnelt DOS-Norton-Commander).
vi Editor, siehe unten vi.
StarOffice Office-Paket, siehe http://www.sun.com/staroffice und http://www.openoffice.org.
GIMP GNU Image Manipulation Program, Bildbearbeitung, siehe http://www.gimp.org.
VNC Virtual Network Computing, Rechner-Fernsteuerung, siehe unten VNC.
Apache Web-Server, siehe unten Apache.
Java Siehe Java / J2SE und JSP / Tomcat.
MySQL SQL-Datenbank, siehe mysql.htm.
PostgreSQL SQL-Datenbank, siehe postgresql.htm.


vi

Editor mit sehr eigenwilliger und gewöhnungsbedürftiger Bedienung, aber unter allen Unixen vorhanden, oft sogar per Telnet.
Esc-Taste Mit der Escape-Taste gelangt man in den Kommando-Modus, in dem der Editor auch startet. Alle im folgenden aufgeführten Kommandos setzen den Kommando-Modus voraus.
:help Hilfe anzeigen.
h j k l Cursor nach links, unten, oben, rechts.
i Wechsel in Insert-Modus.
R Wechsel in Überschreib-Modus.
x Zeichen löschen.
dd Zeile löschen.
u Undo.
:q vi beenden (Quit).
:wq Datei speichern und vi beenden.


VNC

VNC ist ein Programm zur Rechner-Fernsteuerung (Virtual Network Computing, http://www.realvnc.com).
Es steht für viele Betriebssystem zur Verfügung und kann auch gemischt verwendet werden. Es kann also zum Beispiel der VNC-Server auf dem zu steuernden Rechner unter Linux laufen, während der VNC-Viewer auf dem kontrollierenden Rechner unter Windows betrieben wird.
rpm -i vnc.rpm Steht eine rpm-Datei zur Verfügung (z.B. 'vnc.rpm' von der SuSE-Professional-DVD aus dem Verzeichnis '\suse\xap2'), kann VNC unter Linux einfach mit dem üblichen rpm-Kommando installiert werden.
http://www.realvnc.com VNC steht auch per Download zur Verfügung.
Die Linux-Version (z.B. 'vnc-3.3.3r2_x86_linux_2.0.tgz') wird mit 'tar' entpackt, andere Versionen anders. Z.B. die Windows-Version mit einem Zip-Programm wie z.B. Pk250Zip oder WinZip. Soll auf einem Windows-Rechner nur der VNC-Viewer laufen, braucht dort nichts installiert zu werden, es reicht der Aufruf der Windows-Version von 'vncviewer.exe'.
vncserver :1
vncviewer 192.168.0.13:1
Auf dem zu steuernden Rechner wird der 'vncserver' und auf dem kontrollierenden der 'vncviewer' gestartet. Die IP-Adresse muss natürlich angepasst werden. Das ':1' bezeichnet das Ausgabe-Display.


Apache

Apache ist ein Web-Server (http://www.apache.org).
Um ihn zu installieren, muss unter SuSE Linux 7.x mit 'YaST' aus der Serie 'n' (Netzwerk) das Paket 'Apache' gewählt werden.
Apache kann mit dem Kommando 'rcapache start' oder automatisch beim Booten mit dem Eintrag START_HTTPD="yes" in der '/etc/rc.config' gestartet werden.


Weiterführende Informationen





Weitere Themen: andere TechDocs | Windows XP | MySQL | PostgreSQL | Webanwendungen
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